Trauermücken, längs aufgerollte Blätter, blasse Blätter

Herryk

Habanerolecker
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Ich hab dieses Jahr auch wesentlich weniger Trauermücken. Auch bei mir hat es geklappt die Pflanzen sehr trocken zu halten und in jedem Topf eine kleine Gelbtafel zu stecken. Da kleben auch Trauermücken dran, ich hab aber erst 2 mal eine Trauermücke in der Wohnung fliegen sehen, also echt super.

Letztes Jahr war eine einzige Katastrophe was Trauermücken angeht. Da wusste ich noch gar nicht was da passiert und hab viel zu spät reagiert.

Auf meinem Balkon sind mir die Viecher dann eh egal, sind glaub ich in der Natur auch Nützlinge.

Danke @Taunuswaldfee für den Thread.

Viele Grüße
Hendrik
 
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Taunuswaldfee

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Beim Umtopfen, das meine ich mit trockener halten. Die ersten Wurzel gehören zur umgetopften Pflanze. Die anderen von anderen Pflanzen. Die Pflanzen hätten noch 2-3 Tage ohne Giessen überstanden ohne Probleme. Zimmertemperatur, Südfenster 20Grad.
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capsAssassin

Chiliganer
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Hunderte Pflanzen? Und dafür die Erde "backen"? Und Du kannst die nicht so bewässern, dass nur wenige TM entstehen? Irgendwie passt das für mich alles wenig zusammen.
Die Erfahrung musst du eben erst mal machen.. Leider besitze ich keine automatische Bewässerungsanlage und bei "hunderten" Pflanzen jede einzeln in die Hand zu nehmen und schauen, ob sie Wasser braucht.. diese Zeit habe ich leider nicht. Da sind immer ein paar darunter die ein bisschen mehr abbekommen.
Zugegeben, es ist bei guter Organisation ein bisschen mehr Aufwand, der sich aber lohnt meiner Meinung nach.
Was machst Du dann bei WHM, Thripsen und Läusen - Flammenwerfer?
:laugh::laugh: Leider habe ich keine Erfahrung mit diesen Viechern.. fragt sich nur warum🤔

Wie auch immer, über dieses Thema streiten sich Leute schon seit Ewigkeiten und das wird auch so bleiben. Fakt ist, ob nun trocken halten oder Erde in die Mikro, beides funktioniert gegen TM wunderbar. Das Argument der "toten Erde" zieht einfach nicht. Das war den Pflanzen bisher immer Wurst. Kokos ist auch "tot" und viele benutzen es erfolgreich.
 

ChilliScheppi

Jalapenogenießer
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Das Trauermücken-Problem kenne ich auch gut, seit dem ich vor Jahren auf Composana umgestiegen bin, ist das Problem nur noch marginal aufgetreten. Supermarkterde kannst halt wirklich vergessen. Ein paar TM gibt's sicherlich immer wieder, hierfür hab ich mir vor einem Jahr Sonnentau besorgt, der freut sich über die kleine Leckerei :)
 

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HatchChileFestival

Dauerscharfesser
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Die Erfahrung musst du eben erst mal machen.. Leider besitze ich keine automatische Bewässerungsanlage und bei "hunderten" Pflanzen jede einzeln in die Hand zu nehmen und schauen, ob sie Wasser braucht.. diese Zeit habe ich leider nicht. Da sind immer ein paar darunter die ein bisschen mehr abbekommen.

Was machst Du denn mit hunderten Pflanzen? Ernte verkaufen? Kommerziell? Dann wäre wirklich eine automatische Bewässerungsanlage angesagt.

Zugegeben, es ist bei guter Organisation ein bisschen mehr Aufwand, der sich aber lohnt meiner Meinung nach.

Gut, kannst Du so machen. Jeder darf machen, was er für sinnvoll hält. Ich möchte nur aus eigenen Erfahrungen und Gelesenem aus Studien bzgl. der "Erdbehandlung" nicht, dass das einfach unwidersprochen für Leute am Anfang einfach so stehen bleibt.

:laugh::laugh: Leider habe ich keine Erfahrung mit diesen Viechern.. fragt sich nur warum🤔

Naja, die hängen aber am wenigsten mit gebackener/nicht gebackener Erde zusammen. Bei TM kann man tatsächlich so Erfolge erzielen. Thripse, Läuse usw. wandern in der Regel von aussen zu bzw. kommen von gekauften und später auch überwinterten Pflanzen, wie z.B. bei meinem Läuseausbruch vor 2 Jahren.

Wie auch immer, über dieses Thema streiten sich Leute schon seit Ewigkeiten und das wird auch so bleiben. Fakt ist, ob nun trocken halten oder Erde in die Mikro, beides funktioniert gegen TM wunderbar.

So weit ja, TM sind tot. Wobei ich keinen Großanbauer bislang kenne, der seine Erde in die Mikro tut.

Das Argument der "toten Erde" zieht einfach nicht. Das war den Pflanzen bisher immer Wurst. Kokos ist auch "tot" und viele benutzen es erfolgreich.

Kokos ist ein "problematisches" Substrat. Nicht wg. TM oder so. Aber weil es oft versalzen ist. Und ja, wer einen Hersteller gefunden hat, mit dem es gut geht: wunderbar. Ist dann aber so ähnlich wie mit Hydro und den vielen Varianten davon. Sehr speziell. Jeder nach seinem Gusto. Für Anfänger aber m.E. wg. der Gefahren nicht empfehlenswert. Sonst sind nämlich die Schadensthreads unnötig gefüllt :)

Tote Erde ist nach meinem Empfinden halt ein unnötiger Bremsklotz. Eben weil eine Vielzahl von Nährstoffen in dieser Erde erst dann aufgespalten wird, wenn die Erde wieder mit Mikroorganismen besiedelt ist. Was man entweder durch zusätzlichen Dünger geben oder eben langsameres Wachstum in Kauf nehmen kann. Kann man machen.

Ich selber bin Purist, was das angeht. Ich dünge auch zu weit über 90% organisch, weil ich fest davon überzeugt bin, dass man das bei - insbesondere aromatischen - Pflanzen und Chillies auch schmeckt. Nicht weil ich ein überzeugter Ökofuzzi oder so was bin. Aber ich bin "Geschmacksfanatiker", der auch mal für einen guten Rotwein etwas mehr ausgibt und das dann auch schmeckt.

Noch vor 20 Jahren waren meine Geschmacksknospen hauptsächlich an Zigaretten und Junkfood gewohnt. Da war das natürlich wurscht. (Zigaretten habe ich bis vor 1,5 Jahren noch geraucht, jetzt weiß ich erst, was mir geschmacklich entgangen ist). Junkfood nehme ich seit einigen Jahren nur noch selten zu mir, dann aber bewusst.

Insofern bin ich heute zu der Überzeugung gelangt, dass "weniger mehr ist". Soll heissen, weniger (kunst-)düngen, weniger unnötige Schritte im Anbau. Mir bleiben eh jedes Jahr jede Menge Chillies übrig, da ich alleine gar nicht alles verputzen kann, was in meinem kleinen (Innen-)Anbau mit ca. 25-30 Pflanzen so dran hängt. Und ich bin der einzige Scharfesser in meiner Familie und auch im Umfeld werde ich bestenfalls mittelscharfe Chillies los.

Ich hatte aber auch schon große Gärten, aber damals nicht für Chillies.

Wenn Du mit dem "Backen" von Erde Erfolge feierst, mach weiter so. Ich mache auch alles so, wie ich das für mich entscheide. Z.B. baue ich immer noch tlw. in sehr altmodischen Tontöpfen an, weil ich von denen überzeugt bin. Ist aber völlig "out" :)
 

Emsi01

Chiligrünschnabel
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Hallo, zuersteinmal war das eine super Zusammenfassung über Trauermücken. Aber von mir ein paar Anmerkungen dazu.

- Feuchtigkeit ist das Hauptproblem, stimmt ohne wenn und aber
- Traumücken kommen nicht mit der Erde (wenn ir nicht den letzten Ramsch gekauft habt), daher hilft die Microwelle gar nicht im Gegenteil ihr tötet auch alles ab an Mikroorganismen was nützlich ist. Wohlbemerkt bei qualitativ hochwertigem Substrat, Eigener Kompost etc. da kann es von Vorteil sein
- Traumücken fliegen zu wenn attraktive Bedingungen da sind
- Nässe, Bio Düngeri in fester Form ziehen Trauermücken an
- Moos ist immer ein Indikator für falsche Bewässerung
- Größere Gefäße machen das gießen einfacher, niemals ohne Löcher im Boden
- Abdecken der Erde mit Sand, Vermiculite, Perlite etc hilft
- Volle Wasserkapazität nutzen, richtig nass machen, lange warten bis es wieder nötig ist zu gießen, die Topf oberfläche bleibt dann lange trocken, in trockenem Substrat können sich die Larven nicht entwickeln
- Man muss das nicht mit Waage machen, wenn man das öfter gemacht hat reicht ein kurzes anheben und man weiß wie schwer ein trockener und ein feuchter topf ist.

Aber wirklich eine gute Zusammenfassung bezüglich der Trauermücken
 

HatchChileFestival

Dauerscharfesser
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Da muss ich doch in ein paar Punkten widersprechen:

- Traumücken kommen nicht mit der Erde (wenn ir nicht den letzten Ramsch gekauft habt),

Doch. Woher sollen die denn sonst kommen? Und ja, in "Ramsch" sind sicherlich mehr TM vorhanden. Aber in den meisten Erden sind ein paar Larven vorhanden. Diese kann man insbesondere durch falsch giessen kultivieren. Mit schlechter Erde geht das nur viel schneller.

- Größere Gefäße machen das gießen einfacher, niemals ohne Löcher im Boden

Das stimmt leider überhaupt nicht. Denn wir sprechen ja jetzt primär von Jungpflanzen im Zusammenhang mit TM. Später sind die TM offensichtlich - zumindest lt. der Häufigkeit der Forenbeiträge dazu - kein Problem mehr. Und beim Giessen von Jungpflanzen in großen Gefässen braucht man definitiv Erfahrung - eben gerade weil es schwerer ist, die Erde nicht zu übergiessen und andererseits genügend Feuchtigkeit an den noch kurzen Würzelchen vorzuhalten. Einmal übergossen wird auch von Kleinstpflanzen viel langsamer wieder abgebaut, eine große Pflanze verbraucht mehr und kommt auch mit dem Übergiessen - kurzfristig - besser klar.

Ich selbst benutze zwar sehr früh die Endtöpfe, aber das beruht auf jahrzehntelanger Erfahrung. Die Leute, die mit einer recht geringen Gefahr wie TM kämpfen haben oft diese Erfahrung nicht.

- Volle Wasserkapazität nutzen, richtig nass machen,

Da würde ich auch widersprechen. Richtig nass machen ist ein Rezept für eine TM-Zucht. Hilfreich kann auch ein "von unten" giessen sein. Dies funktioniert aber erst, wenn man sicher sein kann, dass die Pflanze ihre Wurzeln weit genug nach unten entwickelt hat und die Erde auch genügend Kapillarkräfte hat (nicht jede Erde ist da geeignet).
- Man muss das nicht mit Waage machen, wenn man das öfter gemacht hat reicht ein kurzes anheben und man weiß wie schwer ein trockener und ein feuchter topf ist.

Für Anfänger kann ich diesen Feuchtigkeitsmesser empfehlen. Habe ich letztes Jahr extra mal ausgetestet, weil ich viele Bekannte habe, die ihre Pflanzen regelmässig kaputtgiessen und auch kaputtdüngen. Gegen Letzteres gibt es allerdings nur "Selbstbeschränkung". Jeden Topf wiegen oder hochheben ist oft umständlich, wg. Platzproblemen (man kommt schlecht hin ohne andere Töpfe umzuschmeissen). Wenn man es nicht schon "im grünen Daumen" hat ist also so ein Feuchtigkeitsmesser ein erstaulich gut funktionierendes Hilfsmittel. Habe ich - wie gesagt - letztes Jahr ausgiebig getestet.

Ich möchte anfügen, dass TM für mich persönlich nie ein irgendwie ernstzunehmendes Problem waren. Aber dazu gehört auch, dass man nicht bei Sichtung von 5 Mückchen sofort alles auspackt, was der Handel an Gegenmitteln so hergibt. Eine geringe Menge TM schadet nicht, die sollte man getrost ignorieren, bevor man unnötig Geld ausgibt oder mit irgendwelchen Mitteln gar mehr Schaden als Nutzen anrichtet.
 

Emsi01

Chiligrünschnabel
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Danke für deine Kritik

Glaub mir wenn ich sage, die kommen im Normalfall nicht aus der Erde, Ich sagte ja die fliegen zu, je nach den Bedingungen die das Substrat bietet.
Wenn das was du sagst richtig wäre hätten die Kollegen, die Ihr Substrat durch die Mikrowelle jagen ja nie Probleme mit Trauermücken, das ist aber definitiv nicht so.

Wenn ich sage größere Gefäße meine ich keinen Endtopf, sorry unklar ausgedrückt. Ich ziehe oft aus Platzmangel in einem 100 Zellen Tray vor also sehr wenig Substrat/ Pflanze, Dann hat ein 9er Topf deutliche Vorteile.

Gießen nach Tensiometer halte ich gar nichts von da die hobbygeräte dermaßen ungenau sind, das wir nur Hausnummern bekommen. Im Topf bildet sich eine Feuchtigkeitsschichtung, oben trocken unten Nass und das verstärkt sich je mehr Drainagematerial ich in meinem Substrat habe ist als was gaaaanz spezifisches. Immer gleiche Einsteckhöhe, immer gleiches Substrat, immer gleiche Verdichtung und das bekommt kein Hobby Anbauer hin
 
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Emsi01

Chiligrünschnabel
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Ach und Industrieerden werden regelmäßig Trauermückentests unterzogen, wenn es von Herstellern ist die den Profi Markt bedienen.
Deswegen ist man auf der sicheren Seite wenn man das benutzt was auch professionelle Anwender benutzen.
Und dennnoch hat man Trauermücken wenn man zu viel gießt.
 
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Pepone

Habanerolecker
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Ich denke sowohl als auch. Larven sind in Organischer Erde vorhanden und TM fliegen auch zu. Ehrlich gesagt Fragte ich mich schon ab den vielen Gelbtafeln in den geposteten Bildern. Wir doch das Substrat gebacken oder im Mikro sterilisiert. Kunstdünger scheint ihnen auch nichts auszumachen. Da kann man sich schon Fragen warum das so ein Thema ist.
Ich habe noch nie Erde sterilisiert, da ich 90 % Organisch Dünge macht das für mich auch Null Sinn. Und ja, ein paar TM gibt es ab und zu schon, aber sehr wenig. Hat schon mal jemand gegen TM "angegossen" sprich ertränkt ? Mag jetzt Paradox klingen, da man immer Lesen tut, das TM Problem vorwiegend mit zu vielem Giessen zu tun hat. Sie mögen Wasser, also gebe ich ihnen Wasser. Stelle den Topf bis an den Rand einen halben Tag in einen Wassereimer und siehe da was da rauskommt. Anfangs versuchen die Larven irgendwo Land zu suchen, geht nicht sind so schlechte Schwimmer wie Würmer. Kurzum sind sie ertrunken.
Bevor jetzt das Thema Wurzelfäule angesprochen wird. Ich verwende Grundsätzlich keine Torfhaltige Erde. Somit trocknet sie wieder schneller ab und Puffert die Feuchtigkeit nicht. Das Vertragen auch Jungpflanzen sehr gut und ist für sie weniger Stressig als andere Giftigen Behandlungen oder Chronischen TM Befall. Und dazu noch Gratis.
 

HatchChileFestival

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Glaub mir wenn ich sage, die kommen im Normalfall nicht aus der Erde, Ich sagte ja die fliegen zu, je nach den Bedingungen die das Substrat bietet.
Wenn das was du sagst richtig wäre hätten die Kollegen, die Ihr Substrat durch die Mikrowelle jagen ja nie Probleme mit Trauermücken, das ist aber definitiv nicht so.

Nein, glaube ich Dir nicht. Ich wohne im 4. Stock und mein Balkon ist verglast. Da fliegt wohl kaum eine TM zu. Genauso fliegt keine TM in die vielen Anbausituationen, wo hier Leute Growzelte nutzen. Oder glaubst Du im Ernst, dass im Winter im Keller und wo sonst noch so angebaut wird, überall TM anfliegen? Ganz sicher nicht, die sind eh nicht die besten Flieger und im Winter fliegen die auch nicht durch die Keller.

Das einzige, wo die mal herkommen können jenseits der Erde von der Chili ist von anderen Pflanzen im Zimmer - und da halt dann aus dem Substrat von denen. Wenn man das aber im Griff hat, kommen die einzigen TM aus dem benutzten, neuen Substrat.
Gießen nach Tensiometer halte ich gar nichts von da die hobbygeräte dermaßen ungenau sind, das wir nur Hausnummern bekommen.
Ich habe das verlinkte Gerät ein ganzes Jahr getestet - meine Erfahrung gegen das Gerät. Und das bei fast jedem Giessen. Weil ich nicht glauben wollte, dass das einigermassen zuverlässig ist. Es hat zu >95% richtig angezeigt. Und dieses Teil ist für Anfänger deutlich besser als deren mangelnde Erfahrung, die normalerweise in Übergiessen mündet. Mit stinknormaler Erde funktioniert das Teil 1a (bei mir 1/3 Kompost auf Blähton und drüber ca. 2/3 TKS2. Aber auch in reiner Alterde sowie in reinem Kompost sowie bei meinen Kakteen in sandiger Erde habe ich das Teil getestet. Wenn ich sage, dass ich was getestet habe, ist das so.

Dass man TM hat, wenn man zu viel giesst, ist ja grade die Binsenweisheit dieses Threads. Also überhaupt nichts Neues. Komplett TM-freie Erde ist Glückssache, ein paar wenige Eierchen oder Larven werden in fast jeder Erde sein - ein TM-Weibchen legt angeblich 50-300 Eier. Diese Eierchen und die entstehenden Larven kann man nun durch Nässe kultivieren oder durch Trockenheit gut im Zaum halten. Schlechte Erde ist natürlich oft mit allem Möglichen massiv verseucht, davon reden wir aber hier nicht.

Wer vor TM so viel Angst hat, dass er Erde in die Mikrowelle schmeisst, sollte vielleicht Hydrokultur probieren. Da gibt es dann gar keine TM, dafür andere Probleme :)
 

Pepone

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Sorry, erzählt doch was Ihr wollt. Wenn ihr beide so Verfahren sind in Eurer Debatte, und keine anderen Erfahrungen mehr Tolerieren könnt. Dann hat sich das doch gegessen. Das geht doch gar nicht mehr um das Thema. Kein Leser kann da noch Unterscheiden. Und andere Alternativen sollten wenigsten gebilligt werden. Da sie auf Jahrzehnte Lange Erfahrung beruhen,. Pepone.
 
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Emsi01

Chiligrünschnabel
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Ja, ist so, aber du hast bei dir auf dem Balkon sicher auch keine Blattläuse, wie sollen die auch da hochkommen, die Treppenstufen schaffen die ja nicht
😀

Im Ernst das ist mein Job, ich komme aus dem Erwerbsgartenbau und Trauermücken sind nahezu überall und auch ein sterilisiertes Substrat wird in kürze besiedelt ( auch auf deinem Balkon) wenn es zu nass steht
 
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Emsi01

Chiligrünschnabel
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@HatchChileFestival
Ich habe das übrigens sogar studiert, Gartenbau, u.a. mit den Schwerpunkten Phytopathologie, Zierpflanzenbau, und Pflanzenernährung
Die > 20 Jahre Erfahrung im Produktionsgartenbau lassen meine Fachkenntnisse sicher nicht an deine Balkonerfahrung heranreichen.
Ich habe lediglich dem Eröffner des Threads gesagt das er einen guten Beitrag geschrieben hat und ein paar Sachen ergänzt.
 
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