Bilder Schadhafter Pflanzen


Parrotia

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Bei einer so kleinen und übersichtlichen Pflanze dürfte es vernünftiger sein, die Läuse einfach zu zerdrücken. Ein Schaschlikspieß aus Holz funktioniert prima, wo man mit den Fingern nicht hinkommt. Vergiften sollte immer die ultima ratio sein, weil man nie wissen kann, was man alles mitvergiftet (möglicherweise auch sich selbst).
 

Taunuswaldfee

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Zerdrücke die paar Tierchen, schau auf allen Blattunterseiten und auf die die sich auf die Erde fallen lassen.
 

morrowz

Chiligrünschnabel
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Das sind Blattläuse aber ob man hier zur Chemie greifen muss wage ich zu bezweifeln, die Leute hier im Forum haben sicher noch andere Tipps.
 

Sonix

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Würde bei so geringem Befall auch nicht Giften, zumal die Pflanzen ja zeitnah raus kommen, wo es natürliche Feinde gibt, die so wenige Viecher normalerweise kontrollieren können.
Jetzt würde ich wie schon beschrieben, entweder zerdrücken oder vorsichtig abspülen. Wenn die Pötte draußen sind, kann man auch mit Knoblauchsud sprühen. Das bringt sie nicht um, vertreibt aber.
 

Peter_467

Chiligrünschnabel
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Hallo :),
ich habe mich hier angemeldet um euch um euren Rat zu fragen.
Ich ziehe dieses Jahr das erste Mal Chilis hoch und seit ein paar Tagen habe ich das Problem das sich die Blattspitzen dunkelgrün verfärben, sich zum Teil einrollen und "labbrig" werden. Auf den Bildern sieht es zum Teil aus als ob die Blattspitzen vertrocknet sind, in wirklichkeit sind sie aber sehr weich und dünn.
Dies betrifft fast alle Chilisorten die ich angebaut habe (Aji Amarillo, Poot Pepper, spanischer gelber Pfeffer, Apache.....)

Als Pikiererde habe ich Compo Bio Tomaten und Gemüseerde verwendet, ich habe nichts anderes beigemengt. Nachgedüngt habe ich bis jetzt noch nicht.
Die Chilis stehen seit dem pikieren an einen südlichen Standort im Haus bei ca. 16 Grad.
Bei Sonnenschein und Temperaturen ab ca. 15 Grad stelle ich sie ab und zu mal raus in den Halbschatten.
Ich gieße die Chilis mit Regenwasser wenn der erste Zentimeter der oberen Erdschicht angetrocknet ist.

Zum bisherigen Verlauf:
Pikiert habe ich am 16.04.
Am 25.04 habe ich bemerkt das die Pflanzen mit Blattläusen befallen sind, daraufhin habe ich ein "Schädlingsfrei-Mittel", welches speziell für Tomaten und Gemüse geeignet ist, aufgesprüht.
1 Woche später habe ich das Mittel nocheinmal angewendet, da es so auf dem Etikett vermerkt war. Seitdem hab ich kein Problem mehr mit Läusen.
Seit ein paar Tagen sind mir aber die Verfärbungen an den Blättern aufgefallen.

Weiß jemand um Rat? :(
Zudem muss ich noch sagen das es die letzten 8-9 Tage fast dauerhaft bewölkt und sehr duster war. Kann es villeicht daran liegen?
 

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Papadopulus

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Weiß jemand um Rat? :(
Hallo Peter, willkommen im Forum. Wenn du hier öfter mitmachen möchtest, dann stell dich und deinen Anbau gerne gelegentlich vor, wir haben da einen speziellen Bereich...klick.

Zu deiner Frage: Ja. :happy::cool:

Mir scheint, dass es sich "nur" um die Auswirkungen der Läuse-Bisse bzw. deren Saugstellen handelt. Du kannst also nichts weiter tun und brauchst es auch nicht.
Wenn keine weiteren Läuse an neuen Blättern saugen, dann wächst sich das mit der Zeit raus.

Also der Rat: im Auge behalten und auf die neuen Blätter warten. Wenn dich dann etwas irritiert, melde dich gerne wieder in diesem Faden.

Grüße, P.
 

Christobald

Chiligrünschnabel
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Was ich hier noch nicht gefunden habe.. Mottenschildläuse (weiße Fliegen)

Zumindest bleibt nur dies übrig bei mir, hab ich noch keine anderen Krabbler entdeckt an der Reaper.
Berühren der Pflanzen fürt zum auffliegen einiger weißer Fliegen die nur einige mm groß sind.
Unter den Blättern sitzen auch einige und dazu sieht man blattlausähnliche Kolonien in kleinen Grüppchen. Nur unter den Blätten!
Muß sagen Spruzit und Neem haben hat das Problem nur begrenzt und dafür die Blätter stark verklebt.
Lizetan hat etwas abhilfe gebracht aber leider auch nicht entgültig. Das alte Lizetan Granulat mit anderem Wirkstoff und abschneiden der befallen Blätter hat scheinbar abhilfe gebracht. Dafür hat die Pflanze nun nur noch kleine Neuaustriebe und 1,50m hohe kahle Stengel. Hoffe das wird nochmal.
Eventuell ist noch n pilz dazugekommen.. Aber Gießen und Wurzeln sind ok, ist seit 2 Monaten Umgetopft, sonstige Krabbler gibt es keine.
Das Schadbild schreitet seit rund 5 Monaten vorran. Es gab seit dem ca. 3 Neem, 10-12 Spruzit und 4 Lizetan Behandlungen + gelegentliches abduschen mit Wasser. Eventuell hat das ganze Prozedere der Pflanze auch etwas zugesetzt.
Die letzten Blätter klebten stark. Aber sie fängt langsam an neu auszutreiben, wenn auch bescheiden. Liegt aber wohl am Wetter. Bis auf die Frosttage steht sie schon seit April draußen.
Möglicherweise hilft es ja jemand anderem... nicht zu lange warten und lieber etwas härteres anwenden wenn es keine Besserung gibt ;=)
 

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JuergenPB

der mit seinen Chilis redet
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Nimm lieber mindestens 5 Knoblauchzehen und statt 10 Liter Wasser nur 1 Liter Wasser.

Knoblauch klein schneiden, ins Wasser geben, kurz aufkochen und dann den Topf vom Herd nehmen. Deckel drauf lassen und mit dem Knoblauch drin kalt werden lassen. Danach durch einen Filter geben und in eine Sprühflasche füllen und noch einen Tropfen Spülmittel hinzugeben, damit die Oberflächenspannung verschwindet und das Wasser die Pflanzen besser benetzt.
Täglich 2× am Tag (früh morgens und abends) die Pflanzen damit einsprühen.
Heute habe ich wieder Knoblauchsud angesetzt. Ich habe den klein gehackten Knoblauch in einen Teebeutel gepackt und diesen dann ins Wasser gegeben. Das funktioniert gut und man spart sich am Ende das Filtern.
 

JuergenPB

der mit seinen Chilis redet
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Die Blätter meiner Pimenta Biquinho (C. chinense) sehen von unten seltsam aus. Da ist irgendein weiß-grauer „Griessel“ drauf. Von oben sehen die Blätter und auch die Pflanze in Ordnung aus.

Ich habe mal ein „gesundes“ Blatt entfernt und unter das USB-Mikroskop gelegt:
Blattunterseite1.jpg

Ich vermute, daß es einfach eine üble Form von Ödemen ist, bin mir aber nicht sicher.

Diese Dinger lassen sich nicht entfernen. Ich habe das Blatt sogar unter fließendes Wasser gehalten und kräftig gerieben. Das geht nicht ab.
 

Duddel

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Hallo, bitte um Hilfe zu folgender Tomatenpflanze.

Im untersten Drittel der Pflanze sind gelbe/braune Flecken zu sehen. Was könnte hier das Problem sein und wie kann ich dem entgegenwirken? Die oberen Blätter sind schön grün. Die Pflanze steht erst seit ein paar Tagen bei mir im Garten in der Sonne.

162153

Außerdem sind zahlreiche kleine Tierchen (siehe schwarze Punkte) an den Blättern und am Stamm zu sehen. Welche Tierchen sind das und gibts ein Gegenmittel (wenn möglich nicht chemisch)?

162154
 

Parrotia

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Das ist einmal Sonnenbrand (evtl. wegen Wassertropfen auf den Blättern?) und einmal Blattläuse.
 

Papadopulus

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(siehe schwarze Punkte)
also mindestens unten rechts der "schwarze Punkt" hat wohl Flügel, es dürfte sich um eine geflügelte Blattlaus-Mutti handeln.
Florfliegenlarven bestellen oder Marienkäfer bzw. Larven, etwa hier

die liefern innerhalb weniger Tage.

Die braunen Flecken kann ich nicht beurteilen, kenn mich mit Non-Chilis mal so gar nicht aus. Wenn's ne Chili wär würd ich sagen, dass die Blätter es hinter sich haben und von der Pflanze im natürlichen Wachstumsverlauf ersetzt werden.

VG, P.
 

Duddel

Chiligrünschnabel
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@Papadopulus @Parrotia

vielen Dank für eure Hilfe!
Dann stelle ich die Pflanze mal nicht mehr in die Sonne und hoffe, dass sie sich vom Sonnenbrand erholt.

Bezüglich Blattläuse: Ich hätte dieses Mittel zuhause, das ist aber wie es aussieht nur für Zierpflanzen?
Celaflor Schädlingsfrei Careo

https://www.amazon.de/Celaflor-Schädlingsfrei-Zierpflanze-Vollsystemisches-Buchsbaumzünsler/dp/B000PTKL8W/ref=asc_df_B000PTKL8W/?tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=308956306298&hvpos=1o1&hvnetw=g&hvrand=14017897607376425144&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=1000878&hvtargid=pla-562711594006&psc=1&th=1&psc=1&tag=&ref=&adgrpid=64370621987&hvpone=&hvptwo=&hvadid=308956306298&hvpos=1o1&hvnetw=g&hvrand=14017897607376425144&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=1000878&hvtargid=pla-562711594006

Würdet ihr ansonsten empfehlen das zu verwenden oder sollte man das nicht, da man die Tomaten ja später noch essen möchte und das dann ungesund wäre?
 
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Papadopulus

Chilosoph
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Würdet ihr ansonsten empfehlen das zu verwenden oder
es passt wohl eher wenig zu

(wenn möglich nicht chemisch)?
ansonsten kann ich sagen, dass das auch schon mal geholfen hat. Dieses Jahr sind die Biester aber etwas anders gelaunt. Sehr viele haben hier sehr viel versucht...vergebens.

Ich kauf einfach immer mehr Nützlinge, ist zwar nicht ganz billig, aber es macht mir auch Spaß, die in Aktion zu sehen.
Hier mal (sorry "wieder") etwas Historisches...


P.
 

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