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Die Saat von Chilifee sieht gut aus, ist jedoch viel zu alt.

Charapita ist seit dem Galileo-Bericht eine Hype-Sorte. Von daher glaube ich nicht, daß Chilifee davon altes Saatgut hat. Auch deine Quote mit 4/11 vom anderen Händler spricht eher dafür, daß du deine Vorgehensweise bei der Anzucht noch optimieren kannst.

PS: Ich hatte dieses Jahr noch eine offene Tüte 4 Jahre alter Samen von Mako Akokosrade von Semillas gefunden. Keimquote 4/4
 
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Ich hatte dieses Jahr noch eine offene Tüte 4 Jahre alter Samen von Mako Akokosrade von Semillas gefunden. Keimquote 4/4

:) Ich auch ...hatte gerade noch 1 Korn im Tütchen und dachte warum auch nicht.
Voila ....habe dieses Jahr genau diese eine mako Akokosrade dabei :)
 
Stimmt schon. Bezüglich Charapita waren meine Erfolge auch nicht so dolle. Ich habe aber gerade festgestellt, dass diese nicht von chilifee, sondern von Samenchilishop kommen. Die Barbados ist laut Chilifee aus der Ernte 2018. Umso kurioser, dass diese überhaupt nichts brachte. Die anderen Chinensen kamen jedoch alle ohne Probleme.

Ich schrieb Chilifee gestern an und bekam prompt die Antwort, dass die Beeren ggf. nicht reif genug war und bekomme prompt Ersatz von einer anderen Pflanze.

Dies spricht zumindest schon einmal für Chilifee.
 
Kleiner Nachtrag: Chilifee hat Wort gehalten. Ersatz war schon heute im Briefkasten. Eine neue Aussaat in diesem Jahr schließe ich jedoch aus. Dafür scheint es mir inzwischen zu spät.
 
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SO nachdem ich auch ein kleines Testpaket bekommen habe: 1 von insgesamt 15(!) Samen ist gekeimt... Aber diese eine war wenigstens eine Lemon Drop :D

Eine zweite Lemon Drop von einer anderen Herkunft, die zufällig am selben Tag gekeimt ist, exakt die selbe Erde, die selbe Topfgröße, die selbe Menge an Licht, etc - sie stehen keine 3cm von einander entfernt.. Und Trotzdem ist die Lemon Drop von Chilifee deutlich kleiner als die andere :sorry:
 
Und Trotzdem ist die Lemon Drop von Chilifee deutlich kleiner als die andere :sorry:
Das hat wirklich überhaupt nichts zu sagen.

Um meine Erfahrungen mit euch zu teilen... ich habe letzte Saison und diese 28 Sorten bei ihr bestellt. Davon hatten 11 Sorten Totalausfall. Dass ich letzte Saison Fehler gemacht habe, kann ich nicht ausschliessen, aber diese Saison schon. Deshalb nenne ich auch nur Keimquoten dieser Saison. Achtung, bei den Keimquoten handelt es sich nur um die Anzahl Samen, deren Wurzelspitze die Hülle durchbrach und nicht zwingend um die Anzahl Pflanzen, die sich daraus entwickelten.

Rocoto Hyper Pupe 0/33
Dorset Naga red 0/11
Dorset Naga yellow 0/11
Limi Blanco 0/11

Aji Amarillo 1/22 (nach ganz langer Zeit)

Rocoto Gelbe Riesen 14/21
Feher 4/11

Etna 10/10
NuMex Twilight 10/11
Purple Flash 8/11
Golden Nugget 11/11
Sugar Rush Peach 11/11
Clavo 9/11
Fidalgo Roxa 8/11
Peter Pepper 10/10

Dabei waren auch einige Samen dabei, die zwar in der Keimbox gekeimt sind, sich dann aber unter der Erde nicht weiter entwickelt haben.

4/15 Sorten hatten also Totalausfall, das sind immerhin rund 25%. Bei Semillas hatte ich noch keine Sorte mit Totalausfall und dort habe ich noch ein paar Sorten mehr bestellt.

Ich habe ihr ein anständiges Mail geschrieben, um sie darüber zu informieren. Ich wollte auch keinen Ersatz dafür, da ich dachte, dieser würde wahrscheinlich auch nicht keimen. Sie antwortete prompt, war höfflich und entschuldigte sich sogar dafür. Am Schluss schrieb sie jedoch, sie wisse nicht, wie ich meine Samen lagere und schob quasi die Verantwortung von sich. Nur, ich bestelle keine Samen, um sie dann zu lagern. Die landen umgehend in der temperierten Keimbox.

Wie auch immer, das Problem liegt ja darin, dass man viel Zeit verliert, während man geduldig und hoffnungsvoll die Keimung erwartet und dann schliesslich nichts keimt. Deshalb warte ich nicht mehr länger als 2 Wochen auf die Keimung (ausser vielleicht bei Rocotos/Wildsorten). Und nun, da mir bewusst ist, dass ich bei ihrem Saatgut mit Totalausfällen rechnen muss, beschränke ich mich auch nur noch auf ganz frühe Bestellungen und Saatgut, dass bei ihr am einfachsten zu erhalten ist. Denn eigentlich mag ich ihre Webpage und ihr Sortiment. Die Preise sind absolut günstig und die Lieferung superschnell. Auch ihre Motivation dahinter finde ich sehr unterstützenswert.
 
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Am Schluss schrieb sie jedoch, sie wisse nicht, wie ich meine Samen lagere und schob quasi die Verantwortung von sich.
Ich wüsste schon gern, was man bei der Lagerung falsch machen muss um einen Totalausfall zu erleiden.

Ich lagere meine selbstgezogenen Samen nach dem trocknen über mehrere Jahre in Briefumschlägen im Haus. Da ist nichts mit Luftdicht ect...

Wenn ich da mal 40% Keimrate hab, ist das schon schlecht, also selbst wenn man sich keine Mühe gibt, hat man das Problem nicht!
 
Nur als Beispiel :

Ich verschickte einer FB -Bekanntschaft zweimal einige Körnchen einer Tomatensorte , da sie meinte das keines der Samen gekeimt sei ..... Auch die zweiten keimten nicht... Ein gejammer und gezeter und Vorwürfe was meinen Samen angeht ..... Also säte ich auch nochmal zum Test hinterher ..... Ich hatte 100 % Keimquote ;)

So kanns gehen :happy:
 
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Ich verschickte einer FB -Bekanntschaft zweimal einige Körnchen einer Tomatensorte , da sie meinte das keines der Samen gekeimt sei ..... Auch die zweiten keimten nicht... Ein gejammer und gezeter und Vorwürfe was meinen Samen angeht ..... Also säte ich auch nochmal zum Test hinterher ..... Ich hatte 100 % Keimquote ;)
Könnte es sein, dass der Samen auf dem Transportweg geschädigt wird? Wenn die Briefe zwecks Totalüberwachung durchleuchtet/geröntgt/wasauchimmer werden, dann ist es doch denkbar, dass der Samen das nicht verträgt und deswegen seine Keimfähigkeit verliert.
 
Könnte es sein, dass der Samen auf dem Transportweg geschädigt wird? Wenn die Briefe zwecks Totalüberwachung durchleuchtet/geröntgt/wasauchimmer werden, dann ist es doch denkbar, dass der Samen das nicht verträgt und deswegen seine Keimfähigkeit verliert.

Das glaube ich weniger ;)
Ich versende seit Jahren ins Ausland .
Dann müssten viele Probleme mit der Keimung haben :happy:
 
Ich glaube, einen richtigen Schaden beim Versand erlangt man höchstens durch eindringende Feuchtigkeit (was eher nicht auftreten sollte) oder wenn das Saatgut nicht an einer Stelle im Umschlag gesichert ist, wo für gewöhnlich kein Stempel landet. In diesem Fall gibt es dann auch schon mal Saatgut-Schrot. Der normale Ablauf bei der Post schädigt meines Wissens nach nicht, bzw konnte ich noch nicht lesen / beobachten.
 
Auf dem Versandweg kann unter normalen Umständen eigentlich nix passieren, da gebe ich @Sonix vollkommen Recht. Meist arbeitet die Post ja heute mit Etiketten und weniger mit Stempeln, da sinkt dann auch die "Schrot-Gefahr" :)

Ansonsten ist "trocken und kühl" nach meiner Erfahrung die beste Devise. Also nach Erhalt am besten luftdicht (eingeschweißt) in den Kühlschrank packen, dann bewahrt das Saatgut seine volle Keimfähigkeit.
 
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