Chili-Zwiebel-Relish (Achtung! Suchtgefahr!)


L00m

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Eine der letzten Ernten verarbeitet, dieses mal mit ordentlich Äpfeln aus dem Garten. Wieder Reisessig verwendet.

Zucker?: 500g 1/3 Gelierzucker, ansonsten nur Xylit, Erythrit & etwas KokosblĂŒtenzucker. NĂ€chstes mal werde ich die Menge an SĂŒĂŸungsmitteln noch weiter reduzieren.

Ergebnis: ist schon nicht mehr viel ĂŒbrig, "lecker, hast du vielleicht noch ein Glas ĂŒbrig". Drei Tage spĂ€ter gab's dann n Foto von dem leeren Glas. đŸ€·

Edit: tatsĂ€chlich von wem anders heute schon wieder ein Foto mit nahezu leerem Glas bekommenđŸ€ŁđŸ™ˆ.
 
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Herryk

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Nun wurde es endlich Zeit, dass Forumsbekannte Chili-Zwiebel-Relish aus meinen verbliebenen Rocotos und letzten TK-Chilis aus 2021 herzustellen.
Ebenfalls 3 Paprika zur Abmilderung habe ich verarbeitet.

Zucker habe ich auch weniger als angegeben genutzt, ist aber dennoch recht sĂŒĂŸ trotz der Zugabe etwas Limettensaft.

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kayjay

Chilitarier
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Meine bescheidene Meinung:
Wenig Essig, möglichst Limetten- oder Zitronensaft, kein zusĂ€tzlicher Tropfen Wasser und auf gar keinen Fall irgendwelche Verdickungsmittel wie MaisstĂ€rke, Gelierzucker oder gar Mehl! "Ingo Igittigitt" - die Konsistenz einfach mit zusĂ€tzlichen Paprika herstellen, verĂ€ndert auch den Geschmack nicht großartig. Und außer Knoblauch, Ingwer und Salz keine zusĂ€tzlichen GewĂŒrze verwenden. Zwiebel- oder Tomatenanteile nach Bedarf, fĂŒr exotische Saucen einfach Mango statt Polpa hernehmen.
Es kommt immer auf die Chilisorte an.

PS: Achja, ich persönlich verwende nie UNREIFE, grĂŒne FrĂŒchte. Reife FrĂŒchte haben genug Zuckeranteil, damit man nur sehr wenig Rohrohrrzucker benötigt.
 

hanzwurzt

ChiligrĂŒnschnabel
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đŸ˜Č So viel Ingwer? Magst du den Geschmack vielleicht mal beschreiben? Kann mir die hohe Menge gar nicht vorstellen. Schmeckt der Ingwer nicht extrem hervor?
Doch, schmeckt ziemlich nach Ingwer. Nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig aber doch so, dass man es merkt. Allerdings spielt die Aprikose sehr gut dagegen. Ich mag Ingwer nicht ganz so gern wie meine Frau, fĂŒr die ich diese Variante gemacht habe. Die war rundum glĂŒcklich damit. ;)
Und ich hab jetzt noch einmal die restlich Ernte eingefahren. Bei den ganzen Chilis brauch ich nen kompletten AnhĂ€nger mit Zucker. Bin echt am ĂŒberlegen, ob ich das alles noch als relish verbasteln soll.
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balkonpepper

All good things are wild and free. (H.D.Thoreau)
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So, ich reihe mich ein in die Chili-Zwiebel-Relish-Kocher. Ein paar Ernte-Reste durften heute dran glauben.

Ich hab mich am Originalrezept orientiert, jedoch nur die halbe Menge gemacht und vor allem den Zucker - wie schon so viele hier zuvor - reduziert! Hab auf die halbe Menge des Rezepts aus dem ursprĂŒnglichen Rezepts (also jeweils 750 g Chilis und Zwiebeln) 500g 3:1 Gelierzucker genommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass mehr Zucker es besser macht, im Gegenteil! Fand es vollkommen ausreichend um nicht zu sagen perfekt đŸ‘ŒđŸ»

Essig kamen ein paar Schuss mehr rein als im Rezept steht.

WĂ€hrend des Kochens hab ich immer mal wieder etwas Apfelsaft angegossen, wenn es zu wenig FlĂŒssigkeit wurde.

Außerdem wollte ich es puristisch halten und habe neben Salz natĂŒrlich lediglich LorbeerblĂ€tter, Nelken und Wacholder als GewĂŒrze dazu gegeben.

Kein Tomatenmark. Ich finde das braucht es nicht. Es sei denn, man möchte geschmacklich in die italienische Richtung gehen. FĂŒr die Farbe hab ich halt nur rote und gelbe Chilis verwendet.

Das Ergebnis wurde beim Mittagessen von meinem Mann fĂŒr sehr lecker befunden, „wenn auch scharf“ 😂
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k0rna

Dauerscharfesser
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Puh, was soll ich sagen? Ich bin ĂŒberhaupt nicht der SĂŒĂŸe, aber ich musste es einfach auch ausprobieren auf Grund der monströsen Resonanz hier... Habe den Zucker daher verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig stark reduziert. Also sowohl raffinierten als auch Gelierzucker. Die Menge sowieso da ich 4 Liter nicht brauche 😂

Vom Kochen her lief es super, also ein tolles Rezept mit guter Anleitung wenn man sowas in dieser Form bisher noch nicht gemacht hat.

Ich habe am Ende 500ml rausbekommen und es schmeckt super, obwohl es fĂŒr mich wirklich hart an der SĂŒĂŸe ist.

Der Zucker klaut leider viel SchĂ€rfe und Aroma und die Geschmacksspitzen. Es hat aber trotzdem etwas cooles. WĂŒrde ich wieder machen und auch weiterempfehlen 👍👍👍
 
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