Der was gabs zu Essen Thread....


Herryk

Habanerolecker
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Selbst gesammelte Maronenrörlinge mit Ei und das letzte Reststück Pizza vom Mittag :)

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Meteora 360

Jalapeño Forscher
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Zum Thema Grünkohl :)
Gestern mal eine schnelle Nummer vom Grill.
Bacon würfeln und auslassen, dann mit Zwiebeln und Knobi braten. Grünkohl dazu, gar werden lassen und mit Sahne angießen und mit Salz, Pfeffer, Cumin und Muskat abschmecken. Mit nebenbei gekochten Drillingen mischen, alles in eine Auflaufform und Feta drüber bröseln. 20 Minuten bei 200°, fertig. Lecker geworden :)
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Meralin

Gartenbuntspecht
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Um beim Grünkohl zu bleiben:
Meine Eltern kommen aus der Lüneburger Heide. Daher kenne ich Grünkohl auch sehr deftig (Pinkel, Bregenwurst, Schweinebauch, Kasseler). Zudem mit Graupen. Dazu auch Kartoffeln. Bei Opa noch karamellisiert. Bei Mama schon als Salzkartoffeln.

Aufgewachsen bin ich in München. Grünkohl gabs da vor 20 Jahren - garnicht. Erst recht nicht frisch. Der wurde von Opa portionsweise eingefroren und als "Carepaket" mitgebracht.
Mit dem Hype um "Superfoods" bekam man dann irgendwann auch frischen Grünkohl im Süden. Bei den Fleischbestandtteilen musste meine Mutter auch regelmäßig improvisieren.

Jetzt koche ich selbst in Darmstadt. Der Kohl wächst immerhin im Garten, die Suche nach "Kohlwurst" irritiert aber noch immer die Damen an der Fleischtheke. (Nach "Pinkel" frag ich schon garnicht mehr...)

Nur mein Mann mag den durchgekochten Kohl nicht :jawdrop: (wo der doch sogar beim Aufwärmen am Folgetag nochmal besser ist).

Jetzt ist der Kompromiss:
Schinken und geräuchete Wurst (wenn man was passendes bekommt) mit Zwiebeln Graupen und Brühe gut durchkochen.

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Den Grünkohl (aus dem Garten daher unterschiedliche Sorten) waschen und rupfen und dann blanchieren.
Beides zusammen dann nur kurz ziehen lassen.

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Ungewohnt, aber auch recht lecker. Und sieht optisch natürlich "frischer" aus.

(Immer etwas mehr kochen... so gibt's für mich nen Rest. Am Folgetag, durchgezogen und aufgewärmt :whistling:)
 

Kiwi58

Paprika und Chiligeniesser
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Nochmal hi Ruth - ich schreibe das hier einfach mal zusammen. Wenn das nicht ok ist: vielleicht löschen die Moderatoren das wieder.
Ein Huhn am Vortag gut salzen, ab in den Kühlschrank. Am Tag der Verarbeitung auseinander nehmen in 4 oder 8 Teile Schenkel und Brust (Flügel und Karkasse einfrieren und irgendwann, wenn du genug Material hast, Brühe daraus kochen). Die, bei mir waren es 8 Teile, in Mehl mit einer guten Prise Salz wenden und in Olivenöl anbraten. Auf der Hautseite beginnen, jede Seite 4 Minuten. Hühnerteile aus dem Bräter, Öl abgießen. Ordentlich (mindesten 3 Esslöffel) Butter im gleichen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, 2 in feine Ringe geschnittene Zwiebeln und Salz sehr gut 20 Minuten darin bräunen. Temperatur hoch, 6 Esslöffel Weißweinessig und 180 ml trockener Weißwein drauf und immer wieder die Röstrückstände vom Huhn versuchen, zu lösen. Ein bisschen Estragon dazu (hatte ich mal wieder nicht, wenig Thymian ist anders, tut es aber auch). Temperatur runter, die Hühnerteile mit der Hautseite nach oben wieder in den Topf. Nach ca. 12 Minuten die Brustteile rausnehmen, nach weiteren 25 Minuten die Schenkelteile. Huhn ist draußen, Temperatur wieder hoch. Sahne oder Schmand rein, eindicken lassen. Mit Salz, Pfeffer und evtl. Essig nachwürzen, bis es passt.
Herzlichen Dank, Axel :happy:
Hab mir die Zubereitung gleich mal raus kopiert. Das gibts mit dem nächsten Huhn :laugh:
 

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